Der Übergang zwischen Normalspur und Schmalspur
   Die Wechselvorrichtung
   Die Fahrzeuge
Bei der Zweispur-Bahn wird der Wechsel zwischen Normalspur und Schmalspur über eine Spurwechselanlage realisiert, deren Funktionsprinzip dem der Zweiwegebahn-Wechselvorrichtung entspricht.
Die Wechselvorrichtung

Fahrzeug auf Normalspurgleis

Fahrzeug auf Wechselvorrichtung
Diese Bilder zeigen den Anfang der Wechselvorrichtung vom Normalspur-Ende aus gesehen. In diesem Zustand sind die Schmalspurradsätze eingezogen aufgehängt. Die Bahn rollt hier noch auf Normalspurgleis. Auf der linken Seite sind die Proportionen dargestellt, wie sie sich annähernd beim Übergang auf sächsische (750 mm) oder bosnische (760 mm) Schmalspur ergeben, rechts beim Übergang auf Meterspur. Fahrzeug auf Normalspurgleis

Fahrzeug auf Wechselvorrichtung
Fahrzeug auf Wechselvorrichtung

Fahrzeug auf Wechselvorrichtung

Fahrzeug auf Wechselvorrichtung
Am Anfang der Wechselanlage steigen die Schmalspurschienen rampenförmig auf eine Kuppe an, so daß die Schmalspurradsätze auflaufen und aus ihrer Einhängung herausgehoben werden. Anschließend wird die Einhängung entriegelt. Fahrzeug auf Wechselvorrichtung

Fahrzeug auf Wechselvorrichtung

Fahrzeug auf Wechselvorrichtung
Fahrzeug auf Wechselvorrichtung

Fahrzeug auf Wechselvorrichtung

Fahrzeug auf Wechselvorrichtung
Nach Entriegeln der Einhängung folgen die Schmalspurradsätze einer weiteren Rampe abwärts, bis sie eine Senke erreichen. Am Tiefpunkt angekommen, wird die Federung des Schmalspurfahrwerkes verriegelt. Die Wanne endet an einer kleinen Rampe, über die die Schmalspurradsätze wieder auf Höhe Normalspurschienen gehoben werden. In diesem Bereich beginnt das Schmalspurfahrwerk, das Fahrzeuggewicht zu übernehmen. Fahrzeug auf Wechselvorrichtung

Fahrzeug auf Wechselvorrichtung

Fahrzeug auf Wechselvorrichtung
Fahrzeug auf Wechselvorrichtung

Fahrzeug auf Wechselvorrichtung
Im Anschluß rollen die Normalspurräder in eine kleine Senke, so daß die Schmalspurradsätze das volle Fahrzeuggewicht tragen. Daraufhin wird die Federung des Normalspurfahrwerks entriegelt. Fahrzeug auf Wechselvorrichtung

Fahrzeug auf Wechselvorrichtung
Fahrzeug auf Wechselvorrichtung

Fahrzeug auf Wechselvorrichtung

Fahrzeug auf Wechselvorrichtung
Anschließend werden die Normalspurradsätze über eine Rampe auf eine Kuppe gerollt. An der höchsten Stelle angekommen, wird die Einhängung für die Normalspur-Achsen verriegelt. Fahrzeug auf Wechselvorrichtung

Fahrzeug auf Wechselvorrichtung

Fahrzeug auf Wechselvorrichtung
Fahrzeug auf Wechselvorrichtung

Fahrzeug auf Wechselvorrichtung
Auf der darauffolgenden abwärtsführenden Rampe greift die Einhängung, und die Normalspur-Radsätze bleiben frei hängen. Fahrzeug auf Wechselvorrichtung

Fahrzeug auf Wechselvorrichtung
Fahrzeug auf Wechselvorrichtung

Fahrzeug auf Schmalspurgleis
Das Fahrzeug verläßt die Wechselvorrichtung auf seinem Schmalspurfahrwerk. Fahrzeug auf Wechselvorrichtung

Fahrzeug auf Schmalspurgleis

In der umgekehrten Richtung funktioniert die Wechselanlage analog. Für eine solche in beiden Richtungen benutzbare Spurwechselvorrichtung sollte eine Länge von 30 m bis 40 m ausreichen.
Die Fahrwerke

Nahverkehrszug auf Normalspur

Nahverkehrszug auf Schmalspur

Oftmals erlaubt die Tragfähigkeit des Schmalspurober- und -unterbaus nur deutlich geringere Achslasten, als dies bei normalspurigen Vollbahnen der Fall ist. Daher bietet es sich an, jeweils einer normalspurigen Achse zwei schmalspurige zuzuordnen. Daraus ergäbe sich eine Fahrwerksanordnung, die man als integrierten Rollbock bezeichnen könnte.

Cargozug auf Normalspur

Cargozug auf Schmalspur
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Autor: Dröppez